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Geschichte der Sektion 1900 - 1950

Geschichte der Sektion 1900 - 1950
 
 
Chronik des Alpenvereins und der Alpingeschichte in der Sektion Sand in Taufers
Die Jahre 1900 - 1950
1901

Beitritt der Sektion Taufers in die „Alpine Rettungsgesellschaft“.


1903

Bau der Fürtherhütte, heute Rieserfernerhütte, durch die Sektion Fürth des DuÖAV am Gemsbichljoch auf 2.800 m.


1904

Bau des Lausitzer Weges von der Sektion Lausitz des DuÖAV. Er ist der längste Höhenweg Südtirols und durchquert den gesamten südlichen Hang der Östlichen Zillertaler Alpen vom Hundskehljoch bis zur Birnlücke (2.400 - 2.700 m).


1905

Bau der Lausitzer Hütte durch die Sektion Lausitz auf 2.912 m am Gipfel des Klockerkarkopfes. Später zerstört, heute nur noch Mauerreste.


1906 - 1907

Bau des Kellerbauerweges durch die Sektion Chemnitz (7,5 km) und die Sektion Taufers (4,5 km) entlang des Mühlwalder Kammes als Verbindung von der Nevesjoch- zur (ehemaligen) Sonklarhütte. Er wurde benannt zu Ehren des damaligen Sektionsvorstandes der Sektion Chemnitz Prof. Kellerbauer. Die Hochgebirgswelt erschließen, ein Hauptanliegen der jungen Sektion Taufers. Wegbau zu Hütten, auf Gipfel, über Jöcher, Wanderwege (Reinbach-Wasserfälle). Die Männer von damals haben Großartiges geleistet. Heute ihre Pfade zu betreten verhallt oft in Selbstverständlichkeit. Vielen aber sind sie geblieben als Zugang zur eigenen Seele. Orte zum Staunen und Lauschen, zur inneren Stille.


1908

Eröffnung der Eisbruggjochhütte auf 2.545 m am Eisbruggjoch. Der damals einstöckige Holzbau wurde von der Sektion Edelraute (Wien) errichtet. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie im Jahre 1950.


1909
29. Jänner

 Der Gründer der Sektion Sand in Taufers Dr. Josef Daimer ist nicht mehr. Seine Idee aber blüht weiter im Edelweiss des AVS und lebt bis zum heutigen Tag. Seine Spuren sind geprägt im Boden seiner geliebten Tauferer Berge.
Vorwiegend durch finanzielle Unterstützung der Sektion Taufers mit den Sektionen Kassel und Fürth ensteht die erste Telefonsprechstelle beim Sager in Rein.


1910
12. August

 Einweihung des Arthur-Hartdegen-Weges, als Verbindung zwischen Hochgallhütte und Lenkstein bzw. Barmerhütte bzw. zur Kofleralm. Erbaut durch die Sektion Kassel und benannt nach deren damaligen Vorstandes.


1912

Bau der Rauchkofelhütte am Fuße des gleichnamigen Berges oberhalb des Waldnersees durch die Sektion Lausitz des DuÖAV. Heute verfallen.


1914 -1918

Die Berge schreien. Vor Wut und vor Blut. Ihr Spitzensaum aus Edelweiss wird Stachelzaun. Die Mächtigen der Erde erklären der Welt den Krieg. Viele von uns müssen hinein und kommen nie mehr.


1923

Die faschistischen Machthaber verbieten alle deutschen Vereine Südtirols, mit ihnen den Alpenverein. Es folgt eine nicht enden wollende, düstere Zeit.


1924

Der gesamte Besitz der Alpenvereinssektion wird enteignet und dem CAI (italienischer Alpenclub) übertragen. Die meisten Hütten werden aufgelassen, viele geplündert und rücksichtslos zerstört (Fürther-, Sonklar-, Daimerhütte).


1939 - 1945

Sie schreien zum zweiten Mal, die Berge. Die Sinnlosigkeit des Ersten Krieges reichte nicht als Mahnmal für unfassbares Leid.


1946
14. Juni

Der Südtiroler Alpenverein wird wieder gegründet.


1948
6. März

„Die Sektion Sand in Taufers ist wieder entstanden. Mit gleich 102 Mitliedern am Gründungstag, kann der sehr rührig gewesene Ausschuss sehr zufrieden sein. Ernst Achmüller als 1. und Richard Beikircher als 2. Vorstand gingen aus der einstimmig verlaufenden Wahl hervor“ (Bericht AVS-Hauptleitung). Weiters im wiedergegründeten 1. Ausschuß: Toni Egger, Kassenwart; Peter Brugger, Tourenwart; Hans Reden, Gerätewart; Irmgard Beikircher und Anny Auer, Schriftführende; Johann Niederwieser, Beirat.

Der Tätigkeitsbericht der wiedergegründeten Sektion liest sich wie folgt:

13.6.1948 Gemeinsamer Ausflug zum Speikboden, 13 Teilnehmer.

20.6. Gemeinschaftsfahrt mit Auto Pullmann durch die Dolomiten mit 38 Teilnehmern.

24.-25.7. Hochtour Schwarzenstein-Berlinerhütte mit 6 Teilnehmern.

2.-3.8. Tour zur Kasseler Hütte, Hochgall und Schneebiger Nock. 8 Teilnehmer.

3.8. Hochtour von Sand über Pojen zum Zintnock und über Ahornach-Toblhof zurück nach Sand. 5 Teilnehmer.

21.-22.8. Führungstour auf Schwarzenstein und Großen Mörchner mit 15 Personen.

28.-29.9. Gemeinsame Tour zur Kasseler Hütte mit der Sektion Bozen. Bozen will Hochgall besteigen, Taufers (5 Teilnehmer) den Wildgall. Wegen schlechten Wetters müssen die Touren unterbleiben.

29.-31.8. Suchaktion von 3 vermissten Italienern durch R. Beikircher und E. Achmüller über Schwarzenstein bis zur Berlinerhütte. Rückweg über Kleinen und Großen Möseler und Turnerkamp. Gleichzeitig der erste, offizielle und dokumentierte Bergrettungseinsatz.

1.-12.9. Tour von Kasern über Heiliggeistjöchl zur Plauenerhütte mit 7 Teilnehmern.

13.-16.9. Großvenediger und Dreiherrenspitze: von Kasern über Umbaltörl-Windisch Matrei-Tauerntal-Großvenediger-Türmjoch-Reggentörl und zurück über Dreiherrenspitze und Umbaltörl nach Kasern, 4 Teilnehmer.

19.9. Gemeinschaftsfahrt mit Auto Pullmann über Jaufenpaß, Meran, Bozen und durch das Eisacktal zurück.

(Datum unleserlich) Tour über Pojer Alm auf das Durreck und Abstieg nach Ahornach.



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